In Sindelfingen findet am heutigen Samstag, dem 28. Juli 2018, eine Demonstration unter dem Motto „Seebrücke – für sichere Häfen in Europa“ statt. Zur Teilnahme aufgerufen haben unter anderem die Kreisverbände von den Grünen, der SPD und der Linken sowie deren jeweilige Jugendverbände.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier kritisiert die Initiatoren und Unterstützer der Demonstration scharf:

„Es geht den Initiatoren und Unterstützern, den üblichen Verdächtigen aus den linken Parteien, Gewerkschaften und Profiteuren der Asylindustrie, keineswegs um sogenannte ‚Seenotrettung‘, sondern um die Fortsetzung der illegalen Masseneinwanderung nach Europa und insbesondere Deutschland. Man möchte, wie der Name ‚Seebrücke‘ bereits nahelegt, eine Brücke über das Mittelmeer für illegale Migranten aus Afrika nach Europa.

Anstatt dass direkt vor der libyschen Küste aufgegriffene Migranten in den nächstgelegenen Hafen, in der Regel in Libyen oder Tunesien, in Sicherheit gebracht werden, fordern die Initiatoren, dass diese über das Mittelmeer in das Gebiet der EU befördert werden. Diese Praxis ist nichts anderes als Schlepperei. Dagegen fordert die AfD seit Jahren den Auf- und Ausbau von Flüchtlingszentren in Syrien, Jordanien und im Libanon, denn jeder vor Ort gezielt investierte Euro ist zehnmal so viel wert wie in Deutschland.

Mit ihrer Unterstützung für kriminelle NGO-Schlepperbanden setzen sich die Organisatoren der ‚Seebrücke‘-Demonstration und die Vertreter der zur Teilnahme aufrufenden Parteien abermals über geltendes Recht hinweg und befürworten das illegale Einschleusen von Ausländern nach §96 Aufenthaltsgesetz. Dass die restlichen Länder Europas das längst nicht mehr wollen, interessiert die Demonstranten nicht.

Die AfD-Fraktion hat jüngst Anzeige gegen die deutschen NGOs wegen ‚Einschleusen von Ausländern‘ erstattet. Wer unverbesserlich an einer illegalen ‚Seebrücke‘ von Afrika nach Europa festhält, der gefährdet, neben allen absehbaren katastrophalen Folgen für die Aufnahmeländer, schlussendlich auch Gesundheit und Leben der an Bord gehenden Migranten. Der mediterrane NGO-Shuttleservice muss daher umgehend unterbunden werden. Man kann Afrika nicht retten, indem man Deutschland zu Afrika macht.“