Am vergangenen Dienstag wurde der heute 23-jährige Maik K. wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung einer damals 16 Jahre alten Jugendlichen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Täter ließ laut Stuttgarter Zeitung „wenig Reue oder Mitgefühl erkennen“ für seine Tat vor vier Jahren. Nur für einen „Strafrabatt“ habe er vor dem Amtsgericht in Böblingen ein Geständnis abgelegt, um dem Opfer eine Aussage vor Gericht zu ersparen.

Entsetzt von dieser schrecklichen Tat zeigt sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier und zeigt keinerlei Verständnis für die Anwendung des Jugendstrafrechtes und der Strafaussetzung zur Bewährung.

„Wer weder Reue noch Bedauern nach seiner Tat empfindet, sollte in Deutschland nicht mit einer Bewährungsstrafe rechnen dürfen. Das Jugendstrafrecht für Heranwachsende im Alter von 18 bis 21 Jahren gehört abgeschafft. Und Straftaten gegen Leib und Leben oder gegen die sexuelle Selbstbestimmung müssen meiner Meinung nach obligatorisch mit Freiheitsstrafen ohne Bewährung geahndet werden.

Wir benötigen in Deutschland eine solide Politik der Kriminalitätsbekämpfung, die nicht auf falsch verstandener Rücksichtnahme basiert.“

Quelle:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-am-amtsgericht-boeblingen-junger-mann-vergewaltigt-maedchen-auf-zeltplatz.f2010c60-ddb7-40fc-b575-36db3ba6ff7c.html