Der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier hat die Rede des Leonberger Oberbürgermeisters Martin Kaufmann (SPD) zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober scharf kritisiert. „Anstatt diesen wichtigen Tag für alle Deutschen würdevoll zu begehen, mißbraucht Kaufmann die Gelegenheit für billige parteipolitische Propaganda“, so Frohnmaier. Der AfD-Politiker wirft Kaufmann unter anderem vor, sich über die Überfremdungsängste der Deutschen vor dem Hintergrund der jüngsten Gewaltakte von Migranten lustig zu machen.
Kaufmann habe in seiner Festrede unter anderem behauptet, daß in Chemnitz „Hetzjagden“ stattgefunden hätten und daß es in Wirklichkeit nicht um Protest gegen die Masseneinwanderung und deren Folgen gehe, sondern um enttäuschte Erwartungen nach der Wiedervereinigung.

„Politiker wie Kaufmann spalten unser Volk. Selbst am Nationalfeiertag können sie es nicht lassen, sich über ihr eigenes Volk und dessen Ängste lustig zu machen oder es mit billiger Propaganda zu schulmeistern. Kein Wunder, daß immer weniger Menschen in Deutschland die Altparteien wählen.“

Die Leonberger Festveranstaltung sei „an Peinlichkeit kaum zu überbieten“, so Frohnmaier weiter. Die Nationalhymne sei als „eigenwillige Jazz-Version“ dargeboten worden.