Mit „großer Verwunderung“ hat der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordnete und Entwicklungspolitiker Markus Frohnmaier auf die jüngsten Äußerungen von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) anlässlich des Welttourismustages reagiert, „nachhaltiger und klimaneutraler Urlaub“ solle künftig zum „Standard“ werden.

Frohnmaier: „Man muss solche wohlfeilen Formulierungen richtig verstehen, um zu ahnen, was da wieder auf uns zukommen kann: Die Regulierungswut der Altparteien erfasst jetzt endgültig auch die Freizeitplanung.“ Minister Müller habe „wohl aus gutem Grund“, so Frohnmaier, „nicht gesagt, wie er dieses Ziel erreichen möchte“. Dies könne nur mit neuen Gängelungen erreicht werden, ist sich der AfD-Abgeordnete sicher.

„Wer das ganze Jahr über hart arbeitet und mit seinen Steuern dabei auch noch die irrwitzigsten Projekte aus Müllers Ministerium finanziert, der muss sich jetzt auch noch von ihm in seine Urlaubsplanung hineinreden lassen. Minister Müller macht so einen schönen Urlaub langfristig zu einer Luxusangelegenheit für die, die es sich leisten können. Alle anderen dürfen dann mit dem Fahrrad auf einem Deich klimaneutral herumradeln.“