Der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier hat mit scharfen Worten den LINKEN-Abgeordneten Norbert Müller kritisiert. Der baden-württembergische AfD-Politiker wirft seinem Kollegen von der Linkspartei „Doppelmoral“ im Zusammenhang mit der Diskussion um den angekündigten Gesetzentwurf „zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung“ vor.

Frohnmaier: „Es ist schon erstaunlich, wenn sich ausgerechnet Herr Norbert Müller von der Linken bei diesem Thema hervortut und glaubt für die kleinen Leute sprechen zu können.“

Müller sei bisher „weniger inhaltlich aber durch exzessive Nutzung des Parlamentsfahrdienstes“ aufgefallen, so Frohnmaier weiter. In zwei Jahren habe Müller gleich 60 Mal den Fahrdienst von Berlin nach Potsdam, u.a. eben für Fahrten mit der Bundestagslimousine zur Kita, genutzt. Fahrten außerhalb Berlins sind jedoch nur in Ausnahmefällen erlaubt.

„Auf meine Frage, ob es denn Bestandteil eines Kita-Gesetzentwurfes der Linken wäre, dass der normale Bürger auch mit dem Bundestags-Fahrdienst in die Kita fahren dürfe, wollte Herr Müller nicht antworten“, kritisiert Frohnmaier. Dies sei „nur ein weiterer Beleg für die linke Doppelmoral und was man der sozialen Phraseologie der abgehobenen Linken zu halten hat – nämlich gar nichts“.